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 Student Survey 

Das Institut für Amerikanistik hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, die learning experience der Studierenden weiter zu verbessern. In diesem Kontext haben wir eine Evaluation durchgeführt, um

  • zu beurteilen, inwiefern in den letzten Jahren durchgeführte Maßnahmen die Programme gestärkt haben.
  • herauszufinden, mit welchen Maßnahmen wir die Programme weiter verbessern können
  • die Stärken der Programme statistisch abgesichert zu dokumentieren, und so die Verhandlungsposition des Instituts, zum Beispiel gegenüber der Universität, zu verbessern.
  • zu prüfen, ob es Stärken der Programme gibt, die den Studierenden nicht hinreichend bekannt sind und zu denen wir entsprechend die Kommunikationsflüsse verbessern müssen.
  • einen Gesprächskanal zu etablieren, um auch in Zukunft die Programme weiter zu verbessern.

Bei diesen Bemühungen bedanken wir uns für Ihre Mitarbeit. Zu Beginn des WS 09/10 wollen wir die Ergebnisse noch einmal mit Ihnen diskutieren. Wenn Sie für dieses Gespräch lieber elektronischen input liefern wollen, können Sie sehr gerne das (auf Wunsch anonyme) Kontaktformular verwenden.

Forschungsbezug der Programme

Die Antworten zu diesem Fragenkomplex zeigen, daß Studierende die Bereiche Forschungsbezug, Interdisziplinarität und Teilnahme an der Forschung unterschiedlich verstehen, und in dieser Frage somit unterschiedliche Erwartungen an die American Studies Programme (BA, MA, Magister, Wahlbereich) haben. Eine relativ hohe Standardabweichung* legt nahe, daß Forschungsbezüge in den Lehrveranstaltungen entweder sehr deutlich oder überhaupt nicht wahrgenommen werden. Schlechte Bewertungen werden in den Freitextantworten sowohl mit zu viel als auch mit zu wenig Forschungsbezug begründet.
Als unmittelbare Konsequenz haben wir uns überlegt, wie wir einzelne Forschungsarbeiten und Forschungsbezüge, z.B. innerhalb der Lehrveranstaltungen, noch stärker verdeutlichen können (ohne damit die Lehrveranstaltungen zu überlasten).

In den kommenden Semestern werden wir deshalb zwei neue Formate ausprobieren: Ein American Studies Research Bash soll den Lehrkräften in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit geben, über ihre aktuellen Forschungsprojekte zu sprechen und diese mit interessierten Studierenden zu diskutieren. Zweitens führen wir den American Studies BA Research Track ein, ein innovatives Format, bei dem Studierende über mehrere Semester hinweg ein Forschungsinteresse im Arbeitsgebiet einer Lehrkraft verfolgen können und dabei auch entsprechend betreut werden.

Sprachausbildung

In diesem Bereich wurden dem Institut zwar gute Noten gegeben, trotzdem überrascht angesichts des durchgängig englischsprachigen Lehrangebots die nur ‘gute’ Bewertung in der Frage zum Angebot von LV in der Zielsprache. Die beträchtlichen Unterschiede in der Bewertung durch BA- und durch Magister-Studierende legen den Verdacht nahe, dass einige Studierende die Frage missverstandenerweise auch auf LVs ihrer Nebenfächer bzw. Wahlbereiche bezogen haben. In diesem Punkt waren wir tatsächlich nur an der Bewertung der institutseigenen LVs interessiert.

Bei der Frage nach der Qualität der Sprachausbildung fällt die hohe Standardabweichung in den Notenwerten auf. Offensichtlich haben die Studierenden ganz unterschiedliche Erwartungen an die Sprachausbildung im Rahmen ihrer Studiengänge. Wir schlussfolgern zum einen daraus, dass das Institut klarer kommunizieren muss, wie im Rahmen eines fremdsprachlichen geisteswissenschaftlichen Studiums Sprache gelernt wird (in den wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen). Zum zweiten werden wir Angebote externer Anbieter (z.B. Sprachtandems) noch nachdrücklicher ins Bewusstsein unserer Studierenden rücken müssen. Schließlich arbeiten wir daran, die Struktur der sprachpraktischen Übungen im BA so zu verbessern, dass sowohl Kernfächler als auch Wahlbereichler besser nach ihrem jeweiligen Kenntnisstand lernen können.

Studienorganisation

Dieser Fragenkomplex ist für das Institut für Amerikanistik aus mehreren Gründen besonders interessant. Auf der einen Seite ist es einer der Bereiche, an denen die eingeschränkten Mittel, die die Universität zur Verfügung stellt, besonders schmerzhaft spürbar werden. Auf der anderen Seite ist es ein Bereich, in dem das Institut gerade auch im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Studiengänge massive Anstrengungen unternommen hat.
Die Teilnehmerzahlen in den Lehrveranstaltungen sind sowohl nach den Notenwerten, als auch den Antworten in den Freitextangaben oft zu hoch. Besonders genannt wurden hier Kooperationsveranstaltungen mit dem Institut für Anglistik und Modulübungen. Die verhältnismäßig hohe Standardabweichung erklären wir uns damit, daß ein Teil der Antwortenden die Belegzahlen der Seminare korrekt der Universität anlastet. Wir werden in kommenden Runden der Mittelvergabe die Resultate der Umfrage verwenden, um auf eine bessere Ausstattung mit Lehrkräften zu drängen.
Bei der Frage nach den Lernerfolgskontrollen außerhalb der Prüfungen (PVLs im Bachelor) ergibt sich insbesondere in den Freitextantworten ein ausgesprochen gemischtes Bild. Ein Großteil der Respondenten lobt die Zahl und Dichte der Lernerfolgskontrollen. Negative Noten gab es sowohl von Studierenden, die die Zahl an Lernerfolgskontrollen zu gering fanden, als auch von denen, die eine zu hohe Dichte von Lernerfolgskontrollen bemängeln. Letztere klagten teilweise auch über zu geringes Feedback. Aus diesem gemischten Feedback klare Konsequenzen abzuleiten ist schwierig. Wir werden weiterhin versuchen, eine gleichbleibende Dichte von Lernerfolgskontrollen anzubieten und bessere Feedback-Formate zu entwickeln. Auch hier stoßen wir angesichts der begrenzten Personaldecke aber natürlich an Grenzen.
Mit einer geringen Standardabweichung besteht offensichtlich Konsens über die gute Erreichbarkeit und Ansprechbarkeit der Lehrkräfte. Bei der Besprechung von Klausuren etc. gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Noten von Kernfachstudierenden und Wahlbereichsstudierenden. Wir lesen daraus ab, daß wir die entsprechenden Angebote offensichtlich noch offensiver kommunizieren müssen.

Praxisbezug

Die Antworten zu diesem Komplex bescheinigen dem Institut im Vergleich zu anderen Geisteswissenschaften gute Leistungen und scheinen damit unsere Anstrengungen zu honorieren, unsere Studierende auf vielfältige Berufsfelder zu orientieren. Gleichwohl lässt die durchgehend hohe Standardabweichung in den Notenwerten für sämtliche Fragen des Komplexes vermuten, dass Studierende unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was ‘Praktiker’ und ‘Praxisbezug’ in einem geisteswissenschaftlichen Studiengang sein können. Die Freitextangaben zur Frage nach dem Angebot von LV durch Praktiker beklagen z.T., dass Studierende niedriger Semester nicht an den LVs externer Experten wie Picador und Fulbright teilnehmen können. Wir werden in Zukunft ein spezielles Veranstaltungsformat konzipieren, dass auch diesen Studierenden – die noch nicht über die Qualifikation verfügen, um an diesen LVs teilzunehmen – Zugang zu diesen Experten ermöglicht. Die deutliche Differenz in der Bewertung der Vermittlung berufsrelevanter Qualifikationen durch Studierende alter und neuer Studiengänge unterstreicht, dass die im BA und MA neuen Schlüsselqualifikationsmodule hier einen wichtigen Beitrag leisten, und das Institut mit seinen ‘eigenen’ Modulen (iTASK, iCAN, iDEWEY) auf einem guten Weg ist, in diesem für die Geisteswissenschaften schwierigen Bereich produktive Formate zu entwickeln. An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass ein Großteil dieser Module auch Magister-Studierenden offen steht. Die Bewertung der Praktikumsvermittlung lässt vermuten, dass nur sehr wenige Studierende von der Praktikumsbörse auf der Website des Instituts wissen. Dieses Angebot, exklusiv für Studierende unseres Instituts, muss noch nachdrücklicher kommuniziert werden.

E-Learning

Mit der geringsten Standardabweichung in der gesamten Umfrage, besteht offensichtlich Konsens über den mehr als guten Gesamteindruck von der Lehrbox und der Homepage der Amerikanistik. Bei der Homepage werden vereinzelt Interaktionsmöglichkeiten vermisst. Da das Institut für Amerikanistik mit der Einführung einer Community-Platform und individuellen Logins für alle Studierende, die die homepage nutzen wollen, gerade bei den Interaktionsmöglichkeiten Pionierarbeit leistet, lesen wir daraus ab, daß wir die Möglichkeiten des Homepage-Systems noch deutlicher kommunizieren müssen.
Ein interessant ambivalentes Bild zeichnen die Freitextangaben zu Lehrbox. Ein Teil der Studierenden lobt Lehrbox explizit im Vergleich zu der an anderen Instituten eingesetzten Plattform moodle. Ein ziemlich genau gleichgroßer Teil argumentiert exakt konträr.

Auslandsaufenthalt

Die vergleichsweise schlechte Bewertung in der Frage nach Ausreichender Anzahl von Austauschplätzen steht im Widerspruch zu den Studienplätzen an U.S. Partnerunis, die regelmäßig nicht in Anspruch genommen werden. Von Stipendienprogrammen wie Fulbright und dem DAAD hören wir, dass sich kaum oder gar keine Studierende der Leipziger Amerikanistik für study abroad bewerben. Offensichtlich reichen die Informationsangebote in diesem Bereich noch nicht aus, und das Institut muss weitere Anstrengungen unternehmen, qualifizierte Studierende auf diese Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Die Freitextangaben zur Anrechenbarkeit der im Ausland erbrachten Studienleistungen machen deutlich, dass zahlreiche Studierende diese Frage falsch verstanden haben – auch hier haben wir nur um Bewertung des Instituts und seiner Arbeit gebeten. Die Notenwerte bei der Frage nach der Unterstützung bei der Vorbereitung des Aufenthalts weisen die höchste Abweichung des gesamten Fragebogens auf, was vermuten lässt, dass Studierende in diesem Punkt erheblich unterschiedliche Erwartungen haben. Hier gibt es offensichtlich Klärungsbedarf dahingehend, welche Unterstützungleistungen das Institut bieten kann (in akademischen Fragen) und welche nicht.

Bibliothek

Die Antworten zu diesem Fragenkomplex unterstreichen, daß die Wertschätzung für die Bibliothek direkt abhängig ist von der Routine mit der die Studierenden sie nutzen. Eine Auswertung nach Studienzeit zeigt, daß die Verfügbarkeit von Literatur und der Zugang zu elektronischen Zeitschriften mit steigenden Fachsemestern zunehmend positiv beurteilt werden.
Wir ziehen aus dieser Erkenntnis mehrere Konsequenzen: Zum einen werden wir die Fachbibliothekarin der Amerikanistik, Dr. Sophia Manns, bitten, in Zukunft zu Beginn der zweiten Semesterhälfte einen Crash Course zur Nutzung der Bibliothek und der Fachzeitschriften anzubieten. Zum anderen werden wir den Studierenden durch entsprechende Aufgabenstellungen helfen, möglichst früh im Studium eine gewisse Routine im Umgang mit der Bibliothek zu entwickeln. Darüber hinaus möchten wir daran erinnern, daß bei fachspezifischen Recherchefragen Dr. Manns direkt kontaktiert werden kann und oft bei solchen Fragen besser hilft als die MitarbeiterInnen im Lesesaal. Außerdem möchten wir daran erinnern, daß das Institut unter
americanstudies.uni-leipzig.de/scholarship/frank_freidel_library/student_acquisitions
die Anschaffung von Fachliteratur beantragen kann, ein Angebot, mit dem das Institut seinerzeit Neuland beschritten hat.

Räume

Die Frage nach Zustand und technischer Ausstattung der Unterrichtsräume bringt überwiegend gute Bewertungen. Mit Fertigstellung des Campus-Neubaus hoffen wir, dass sich diese Bewertungen noch weiter verbessern. Die Frage zur Zahl der Plätze im Verhältnis zur Zahl der Teilnehmer zeigt, dass zahlreiche Unterrichtsräume überbelegt sind. Aus unserer Sicht ist dieser Punkt in Verbindung mit der zu hohen Teilnehmerzahl in vielen Lehrveranstaltungen zu sehen (größere Räume bringen bei zu vollen Seminaren und Übungen nur wenig Besserung). Dieser Punkt liegt im Verschulden der Universität, ihrer Vorgaben zu den Gruppengrößen sowie der regelmäßigen Überbuchung unserer Studiengänge. Wir werden die Ergebnisse der Umfrage nutzen, um unserer Forderung nach vernünftigen Gruppengrößen der Universitätsleitung gegenüber Nachdruck zu verleihen.

IT-Infrastruktur

Eine durchgehend hohe Standardabweichung bei den Antworten zu diesem Fragekomplex, überraschende Einzelnoten sowie die Freitextantworten legen nahe, daß die Fragestellung nicht restlos klar war. Angesichts der Tatsache, daß das Institut aus eigenen Mitteln einen Ausbau des W-LAN in den Seminarräumen 3 5.15 und 2 5.16 und den angrenzenden Fluren und Aufenthaltsbereichen finanziert hat, verwundert der Notenwert. Freitextantworten legen nahe, daß Studierende weder mit den Computer-Arbeitsplätzen, zum Beispiel im GWZ und in der Bibliothek, vertraut sind, noch von der BenutzerInnen-Beratung wissen, die die Bibliothek bzw. das Rechenzentrum anbieten. Hier besteht also offensichtlich ein Bedarf nach mehr und besseren Informationen.
Einem in der Umfrage erkennbaren Bedarf an fachspezifischer Software wird das Institut zum kommenden Semester begegnen, indem Sprachenlernsoftware angeschafft und über den Computer im Raum 3 5.15 so ein Sprachlabor eingerichtet wird.

Feedback:

Wie oben beschrieben, möchten wir mit dieser Umfrage gerne einen Gesprächskanal etablieren und auch im kommenden Semester weiter über die American Studies Programme sprechen. Wir würden uns freuen, wenn Sie jetzt schon dafür input liefern. Sie können dafür das untenstehende Formular benutzen. Wenn Sie lieber anonym bleiben wollen, geben Sie als Name und E-Mail-Adresse bitte offensichtlich falsche Angaben an (also zum Beispiel: Name: Lisa Simpson, E-Mail-Adresse: americanstudies@uni-leipzig.de).

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