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 Registrierung von Wahlberechtigten 

200819Sep
Submitted by Caterina Rost on Fri, 09/19/2008 - 02:22

In den USA ist das mit dem Wählen gar nicht so einfach. Die wahlberichtigten Bürger können nicht einfach mit ihrem Wahlschein am Wahltag im Wahllokal aufkreuzen wie wir Deutschen das gewöhnt sind. Die Amerikaner müssen sich rechtzeitig als Wähler registrieren lassen, wobei die Frage was „rechtzeitig“ ist abhängig ist vom jeweiligen Bundesstaat in dem man wählt.

In den meisten Bundesstaaten ist die Wählerregistrierungsdeadline Anfang Oktober. Einige wenige Staaten lassen Registrierung am Wahltag zu, darunter sind Idaho, Minnesota, Montana, New Hampshire, Wisconsin und Wyoming. North Dakota ist der einzige Bundesstaat, in dem keine Wählerregistrierung nötig ist. Aber in North Dakota wohnen auch nur etwas mehr als eine halbe Millionen Menschen.

Auf der Webseite von Rock the Vote, einer gemeinnützigen Organisation deren Ziel es ist junge Menschen in den politischen Prozess einzubeziehen, finden sich die genauen Deadlines der einzelnen Bundesstaaten. 

Wenn man sich als Wähler registrieren lässt, kann man die Zugehörigkeit zu einer Partei angeben bzw. sich als unabhängig registrieren lassen. In den Medien ist oft die Rede von registrierten Demokraten, Republikanern und Unabhängigen. Vor allem in den Vorwahlen spielte diese Zuordnung eine große Rolle. Wer wo als was registriert war, war entscheidend dafür wer berechtigt war in den Vorwahlen zu wählen. Es gab offene und geschlossene Vorwahlen in den verschiedenen Bundesstaaten. In den geschlossenen Vorwahlen können jeweils nur die als Parteimitglieder registrierten Wähler teilnehmen. In den offenen Vorwahlen können alle registrierten Wähler teilnehmen, allerdings kann man nur an einer Vorwahl wählen.

Durch die Angabe der „Parteimitgliedschaft“ ist man aber kein Parteimitglied im deutschen Sinne. Man zahlt keinen Mitgliedsbeitrag und wird auch nicht zu den regelmäßig stattfindenden Parteiveranstaltungen eingeladen. Man ist lediglich berechtigt an den Vorwahlen teilzunehmen und kommt in den Genuss von parteilicher Infopost.

Da man ohne registriert zu sein nicht wählen kann, pumpen die Parteien und Kampagnen enorme Ressourcen in die Wählerregistrierung, wobei sie darauf bedacht sind vor allem ihre eigenen potentiellen Wähler zu registrieren. Selbst bei der Berlin-Rede von Barack Obama haben die Democrats Abroad Germany die Gelegenheit genutzt um Wähler zu registrieren. 
 

Hier ein Wählerregistrierungsformular des Bundesstaates New York: 

 

Many of you know from my comments in class that I am a registered voter in the state of Florida.  After all the international attention that has been paid to Florida voting in 2000, I thought I would add an update on the state of elections in Florida in 2008.

There will be no more hanging chads on computer punch cards in Florida this year: the state is going to low-tech voting in a big way.  The state will use paper ballots, with computer optical scanners checking for votes.  Instead of marking an "X" in a box, voters must fill in with soft pencil an oval next to the name of the candidate they support.  Then, the paper ballots will be fed into a computer to count the votes. 

Florida has made it very easy for voters to participate:  I sent an email to the Florida elections commission, asking that my "absentee ballot" to be sent to me by mail to my German address.  It arrived on Monday.  I must fill in the ballot, and also submit a separate written statement providing my name, address from which I am registered in Florida, and my signature attesting that I understand the legal penalties for vote fraud.  The ballot must be postmarked in Germany on or before election day, and will be then counted.  Florida's computers are so user friendly, that I signed up to receive an absentee ballot automatically at every upcoming general election and party primary in Florida until I tell them otherwise.

Of course, I know how I will vote for President, and even for my representative in Congress from my Florida congressional district.  But, I will have to do some research about the people who are candidates for election for local court judgeships, county sheriff, and other obscure posts.  Folks outside the US often forget that there are lots of other elections going on, besides the election for president.

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